Schlagwort-Archive: Schreiben

Keywords einsetzen und die richtigen Leser erreichen

Die Allmacht von Google wird zurecht kontrovers diskutiert, in diesem Artikel will ich allerdings darauf eingehen, wie man sich Google für die eigene Schreibe zunutze machen kann.

Ob Kleinunternehmer, Mittelständer oder Großunternehmer, Unternehmen wollen verstärkt ihre Webseiten selber pflegen. Und das ist auch gut so. Keywords einsetzen und die richtigen Leser erreichen weiterlesen

Mein Schreibtipp im März ist eine Buchempfehlung

Die Worte wollen nicht wie sie sollen? Sie finden keinen Anfang oder empfinden Ihre Texte als langweilig und ungeschickt? Der Roman geht nicht weiter, die E-Mail gerät zu trocken?

Ich empfehle Ihnen das Buch von

Karen Christine Angermayer: Verführung mit Worten. 33 Quickies für kurzweilige Texte.

Der Titel verspricht eine vergnügliche Lektüre und schnelle Abhilfe. Und das Buch hält dieses Versprechen. Ich kaufe mir nur noch selten Schreibratgeber, aber dieser lohnt wirklich.
Die Autorin wendet sich an alle, die etwas mit Worten zu tun haben. Ob E-Mails, Geschäftsbriefe, Werbetexter, Sachbuchautoren oder Literaten, sie baut ihre „Quickies“ so auf, dass Anfänger wie Fortgeschrittene etwas davon haben. Mein Schreibtipp im März ist eine Buchempfehlung weiterlesen

Storytelling und Naturwissenschaften

„Durch Storys sehen wir die Welt. Wenn eine Story unser Herz und Hirn bewegt, dann hat sie in uns eine Bereitschaft geschaffen, etwas zu verändern.“ Vera F. Birkenbihl

Storytelling in Naturwissenschaften heißt mit Geschichten Wissen schaffen.

Geschichten und Naturwissenschaften passt das überhaupt?

Schließlich geht es um komplexe Fakten, mathematische Axiome und kompetente Formeln.

„Vertrau mir – ich erzähl‘ Geschichten“ lässt Jeanette Winterson Napoleons Koch in „Verlangen“ sagen. In den Episoden rund um Napoleon und den Russlandfeldzug erleben wir wie Henri, Hähnchenbrater seiner Majestät, den Glauben an sein Idol verliert. Wir lesen vom Krieg, von Kriegsbesessenheit und sinnlosen Opfern. Gleichzeitig fragen wir uns, ist das alles wahr? Allein diese Frage beweist: die Geschichte vom Koch klingt authentisch. Je authentischer eine Aussage ist, desto mehr vertrauen wir dem Erzähler. Er macht die Fakten nachvollziehbar und gibt uns Anknüpfungspunkte.

Eine authentisch erzählte Geschichte schafft Identifikation Storytelling und Naturwissenschaften weiterlesen

Geduld im Garten – Geduld beim Schreiben


Was haben Gärtner und Schreiberlinge mit einander gemeinsam?
Seit ich diese Frage immer wieder verfolge, stoße ich auf sehr viele Gemeinsamkeiten. Als schreibende Gärtnerin oder als gärtnernde Autorin (je nach Jahreszeit) helfen mir solche Vergleiche durch den Alltag. Wenn es darum geht einen großen Roman im Kopf zu sortieren, oder wenn ich mich täglich an die Überarbeitung eines Buches setzen will, oder sollte, um einen Termin einzuhalten. Oder einfach nur, wenn meine Schulter vom Tippen wehtut und ich mich im winterlichen Garten ablenken will.
Umgekehrt liegt jeder Gartenplanung eine Konzept zugrunde. Was für Formen will ich, aus welcher Perpektive sehe ich in den Garten, welche Räume sollen entstehen. Das klingt alles ähnlich wie Setting, Perspektive oder Genre …

Es ist Winter und mein neuer Roman verlangt Geduld und langen Atem. Also geht es heute um das Thema Geduld:

Geduld ist die Tugend des Indianers und bringt einem christilichen Weißen keine Schande … wirst du denn nie die Weisheit der Geduld erkennen lernen?
J.F. Cooper, Die Prärie

Geduld ist also eine Tugend und höchst erstrebenswert. Wieso assoziiere ich dennoch mit Geduld gleichzeitig Langweile, brav sein oder angepasst sein? Und wieso gehört nach ein paar Jahrzehnten auf dieser Welt, Geduld immer noch nicht zu meinen Stärken?

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